Projekt 1991 - 2002

A L U  -  S T A R

Der “Funke“ im

                    Outback ...


Da fährt man kreuz und quer durch die Tiefen des australischen Kontinents, verbringt märchenhafte Nächte unterm glasklaren Sternen-himmel und sinniert darüber, was einem noch in diesem Leben Freude bringen könnte um Geld zu verdienen und trotzdem nicht in einer Monotonie aus Arbeits-Rhythmus und Fliessbandarbeit zu verkümmern.


Es waren die Gründertage wo das Zauberwort GFK den Fahrzeugbau eroberte.., die Frage stellte sich, was ist besser und langlebiger wie GFK, lässt sich gesünder verarbeiten und ist dennoch nicht wesentlich teurer ?


Aluminium... das Material der Raumfahrt und Flugzeugtechnik war die Antwort, und das in einer Qualität die viele Generationen überleben wird. ALMG3 ist die “Zauberformel“. Und 100% recyclebar ist es auch noch.


> Das war‘s <


Die Idee keimte stetig beim Reisen, Konkurrenz gab es fast keine und wenn, dann nur in der Kunststoff-Verarbeitung. Expeditionsaufbauten für Abenteurer und Individual-Reisende zu fertigen, die damit auf Weltreise gehen können - das war mein Traum. Der Traum wurde zur Geschäftsidee und nach meiner Rückkehr von „Einem Jahr Auszeit in Australien“ in die Tat umgesetzt.


> ALU-STAR war geboren <


Mit etwas Glück fand sich im Wester-wald ein bezahlbares Gewerbeobjekt in dem man nicht nur arbeiten, sondern auch oben drüber wohnen konnte. Aber ohne Muster-/Vorführ-Fahrzeug geht nix und so musste erst mal was Aussagekräftiges her.


> ein Heim auf 4 Rädern <


Die Deutsche Bundesbahn musterte in diesen Tagen ihre alten Magirus Deutz Werkstattfahrzeuge aus, immer mehr wurde ausgelagert um Kosten zu sparen. Der 170D12A war mein Wunschobjekt, mit permanentem Allrad, 100%igen Sperren auf Verteilergetriebe und Hinterachse, Rotzler 8t Hydraulik Seilwinde im Heckrahmen und dem unzerstörbaren, luftgekühlten V6 Deutz Diesel Direkteinspritzer und vor allem ohne anfällige Elektronik.


> was will man mehr <


Nach gut einem Jahr war das Vorführfahrzeug fertig und es konnte los gehen.., was zu den Tagen von „Gelbe Seiten“ und Kleinanzeigen in der „TOURS“ ein zähes Unterfangen war. Nach 3 Jahren Anlaufphase fluppt es und der „Karren“ kam in Fahrt. Ob Ausstell-Schlafdächer für Land Rover oder Toyota Cruiser.., oder der komplett Umbau ausgemusterter  Millitärfahrzeuge


> nichts war unmöglich <


Die Bremse kam dann mit dem Ende des Mietvetrages im Jahr 2001. Tut man sich nochmals 10 Jahre Stress an oder versucht man doch wieder zu leben. Freund Thomas Lüchem holte uns auf die Beine zurück und fragte uns: Was wollt ihr eigentlich ? Wollt ihr weiter arbeiten und anderer Leute Träume verwirklichen, Geld stapeln und womöglich gestresst ins Gras beissen oder doch noch etwas Leben ?

Wer weiss schon, wann einem der „Lichtschalter“ umgelegt wird. Lieber bei Zeiten das tun wovon man träumt, als zu träumen und nie wieder los zu kommen.


> Weltreise „scheibchenweise“ <


> Der Weg ist das Ziel <


oder


> Reisen ist Leben, wie das Leben eine Reise ist <


All diese netten Sprüchen wurden in jenen Tagen geboren - nur wie schafft man es...?


>Das Einsteigen... ins Aussteigen<


Wir haben es geschafft uns sind nun seit Ende 2002 auf dieser wunder-schönen Welt unterwegs.


Mit dem gelben Deutz um die Welt - das war die ursprüngliche Devise. Der fahrbare Luxus Untersatz war da mit hochfahrbarem Bett, um bei 90° geöffneter Dachklappe das „Million-Star-Hotel“ geniessen zu können. Dusche, WC, 2 Kühlschränken und einer Eismaschine, Solaranlage, 3000W Notstromaggregat, Wind-generator, allem erdenklichen Werkzeug, um weitab jeglicher Zivilisation notfalls ein 2. Fahrzeug zusammen tackern zu können, zwei Klappfahrrädern, einer Suzuki DR350 huckepack, einem wildwasser tauglichen Schlauchboot mit Aussenborder - frei nach dem Motto mein mobiles Haus, mein Boot, mein...



> Doch es kam anders als geplant <



Ihr möchtet wissen, wie‘s weitergeht - dann schaut doch auf die nächsten Projekt Seiten.

Und wir geben gerne Tipps wie auch Ihr den Absprung schaffen könnt...

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The „Alu-Star“ Story...

Die Idee lebt weiter...