Projekt 2012

 
M I N E N  -  RÄUMUNG  MOSAMBIKE

    Im Rahmen userer Weltreise

                          „ scheibchenweise“...

treibt es uns auf dem Rückweg von Südafrika über Swasiland nach Mosambique, eines der ärmsten und ursprünglichsten Länder Afrikas, ohne jeglichen Massentourismus. Hier treffen wir  in der Province „Inhassoro“ , im tiefsten Busch auf einen Minen-Räum Trupp und verbringen 2 Tage bei diesen Helden, die für lächerlich kleines Geld ihr Leben riskieren.


    Obwohl sich die Verständigung schwirig gestaltet -wer spricht schon portugiesisch-, erfahren wir eine  Menge Details über diesen Wahnsinn dieser passiven „Kriegsführung“ und ihren Folgen. So stellt sich raus das ihr Projektabschnitt von den Japanern finanziert wird, ergo kommt ihr neuer Fuhrpark aus Japan aber alles Weiterre der hochempfindlichen Auspürtechnik aus Deutschland.


    Der voll gepanzerte Spezial-Bagger mit Klimaanlage und Minen festem Hydraulikkopf macht richtig Eindruck wenn er Meter um Meter 30cm tief spielerisch das Erdreich durchpflügt und alles zerkleinert was vor seine rotierende Zahn-Ketten Walze kommt. Ich darf ein Stück mitfahren um von drinnen zu Filmen und wundere mich wie leise es drinnen, begleitet von dezenter Afromusik aus einem Handy zu geht. Wärend der Joystik die Fahrbefehle an die Hydraulik weiter gibt, hört man nur ein leichtes Brummeln und vom Dach her das Rauschen der Klimaanlage. Man kommt sich vor wie in einem Ufo. Nur große Baumstämme und Welsbrocken müssen umfahren werden, solche Sektionen werden dann  per Spezial Detektor im Schneckentempo Meter um Meter von Hand abgetastet.


    Wenn dann ein lauter Piepton Signal gibt, muss der Abschnitt markiert und gesondert mit Fähnchen gekennzeichnet werden, um ihn Tage später buchstäblich Millimeter um Millimeter mit langen Nadeln ab zu stochern, bis man den Sprengsatz gefunden und mittels kleiner Gärtnerschaufel & Pinsel gehoben hat. Danach versucht man den Zünder zu entfernen, was meistens nicht funtioniert, da zu verrostet. So sammelt man alle nicht entschärfbaren Personen & Fahrzeugminen und bringt sie in ausgehobenen Erdlöchern gezielt zur Explosion.


    Diesen Job müssten eigentlich die machen, die diesen Dreck  produzieren und verkaufen !  Vorallem aber die verantwortlichen Politiker sollte man hier mal einsetzen, damit sie mal über ihre Entscheidungen tiefer nachdenken, mit was für‘n Dreck sie unseren Planeten verseuchen.

EXPEDITIONEN
FOTO SAFARIS
Technik Support & SERVICE
Doku Minefields Clearing...

                 „Der unendliche Kampf“

LANDMINEN - RÄUMUNG  M O S A M B I K

Teure spezial Kleidung  & Material um diese winzigern Killer elemenieren. Dieser spezial Helm aus dickem, mehrschichtigem Cevlar mit noch dickerem Macrolon Glas wiegt 5 KG

    Die waren Helden !

Könnt ihr Euch das vorstellen bei 32 °C und meist über 80° Luftfeuchtigkeit in solchen Spezialklamotten zu stecken um ein Mindestmaß an Schutz für seine Knochen zu haben - falls es doch beim Suchen & Entschärfen zur Explosion kommt ?


Und dann dazu der Adrenalin Ausschub wenn es an die „Wurst“ geht um die Scheißteile aus der Erde zu pulen - der BLANKE HORROR !


Ich meine da werden nicht alte Hundeködel ausgegraben.., JEDER Handgriff könnte dein letzter gewesen sein !

    Es ist das Schicksal vieler Drittweltländer, wenn nach jahrzehnte langem Bürgerkrieg oder Grenzkonflikten mit einem Nachbarland sich für Jahre gesperrte und vermiente Grenzenabschnitte wieder öffnen aber deren Boden mit verstreuten Personen oder schlimmer noch Panzer-Minen kontameniert ist. Das Millitär wird abgezogen, einige wenige Warnschilder werden in den Boden gerammt und den Rest überlässt man dem Schicksal.


    Leider bleiben diese gut getarnten und unscheinbaren Plastik Sprengkörper & Tellerminen nicht immer da liegen, wo man sie ursprünglich wenige Zentimeter unter der Erdkruste vergraben und meist auch in Militärkarten verzeichnet hat. Durch die jährlichen Regenzeiten wandern sie unscheinbar cm um cm weiter, werden hier und da mal an die Oberfläche gespühlt und nach der nächsten Regenperiode sind sie plötzlich wieder wie weg gezaubert und alles scheint ganz friedlich, wenn Buschwerk und  Unkraut ihre grüne Decke verbreiteten.


    In der Sahara und deren Wüstenregionen ist es noch viel schlimmer, der scheinbar unberührte, sauberre, feine Sand verbirgt die tötliche Gafahr unter seiner Sandhaube, aber mit dem täglichen Wind verschieben sich die Minen noch schneller von ihrer ursprünglichen Position. So ist es zum Beispiel heute noch im Grenzgebiet zu Marokko - Mauretanien nicht ungefährlich, sich neben den befahrenen Transitstrecken frei im Gelände zu bewegen. Wer da aus Marokko kommend schon mal weiter weg zum Pinkeln an die Seite treten will, könnte schnell seinen letzten Spaziergang gemacht haben.


   Ich frage mich bis heute, wer aus den westlichen Wohlstandsländern dafür seinen Arsch riskieren würde, um diesen Adrenalin-Job aus zu üben, damit Einheimische wieder ungefärdet ihre Kühe & Ziegen durch den Busch treiben können. In diesem Fall wurden einheimische Mosambikaner angelernt, um gegen eine mässig guten Lohn ihr Leben zu riskieren. Da es in drittweltländern ohnehin kaum Jobs gibt, denken viele nicht weiter drüber nach und erledigen solche Arbeit, die eigentlich die machen müssten, die dafür verantwortlich waren.

Ein Doku-Trailer dazu ist in Arbeit.., habt bitte noch etwas Geduld.

  Und noch was... „TOMS-BACKUP“ ist WERBEFREI und wird NICHT GESPONSERT !
                        Denn nur wer frei ist kann seine Persönlichkeit voll entfalten !

S P E N D E N - K O N T O:


Für die Räumtrups und ihre Angehörigen wollen wir ein Spendenkonnto einrichten und die Erlöse beim nächen Besuch persönlich übergeben. Nur so kommt das Geld auch da an, wo es gebraucht wird und versickert nicht in dubiosen Kanälen.


Über jede Spedenaktion wird es dann hier auf

„Toms-Backup“

einen Bericht geben.


Noch etwas Geduld, wir arbeiten dran.