Romantik ...

   Oasen Feeling

Traditionen ...

    Kamelrennen in Douz

Geschichte, Mythos, Wandel ...

      die verlassene Stadt Guermessa

wer braucht schon Allrad ...

Schwarzmarkt Tankaktion ...

       braucht zwar etwas Zeit,

              aber dafür ist man ja nicht alleine

Gesichter die Bände sprechen

M. Paeger...

der Strassenmaut Eintreiber bringt immer Abwechslung

frisches Gemüse beim Autostop

Was kosten schon Menschen...

       billige Tagelöhner im „Sammeltaxi“ vom Tschad nach Libyen

               (wer hier runter fällt hat verloren und wird garantiert vertrocknen)

„en panne“

         Die Könige der Strasse...

                   aber welche Strasse ?!?

Im Schlaf der Pharaonen ... die Pyramiden von Merue ...

          eine Zauberwelt mitten im Nichts und ohne Touri Rummel

Afra ...

    am Rande des Plateau Fadnoun

Youf Ehaket...

    „das stehende Schaf“

Es gibt viele schöne Plätze auf dieser Welt...

        aber nur wenige, die diese unglaubliche Ausstrahlung haben

Geschafft...

         nach 5 Monaten, 20.000 Kilometern  und 10 Grenzübergängen

                    heil und gesund in Moshi angekommen - Auftrag erfüllt  ;-))

Stolz wie „Harry“...

    die Maasai Krieger

Äquator Überquerung...

       und endlich mal wieder Reifenpanne, man hat ja sonst nix zu tun

Man ist wirklich nie alleine ...

      das Anstrengendste was ganz Afrika zu bieten hat ...

... aber dafür so schön wie die Schweiz ...

                      hier der militärisch schwer bewachte

                                               Blue Nil Canyon Übergang

Weltreise

       „scheibchenweise“...

Projekt   T R A N S - A F R I K A               2002 - 2003


Deutschland... Tunesien... Algerien... Niger... Tschad... Sudan...
              Äthiopien... Kenia... Tansania...       20.000 km nonstop in 5 Monaten

Bis zum geplanten Stichtag des Weltreise Starts sind wir schwer davon überzeugt, nur mit dem gelben Deutz unseren Planeten zu umrunden ...


> Ein Anruf ändert alles ! <


Nachdem wir 1994 die Magirus Deutz 170 IG gegründet haben, finden sich in den ersten Jahren 4 Dutzend Deutz-Freunde, unter ihnen auch ein paar, die ihren ex. Bundesbahn Liebling zum expeditionstauglichen Reisegefährten umgebaut haben. Aus dieser Gemeinschaft bekommt ein Mitglied einen Vertrag als Tropenarzt in Tansania, um am KCMC Universitäts-Krankenhaus in Moshi am Kilimanjaro zu arbeiten. Der Arbeitsantritt mit Umzug ist schnell organisiert.., aber was passiert mit dem LKW ?!? Eine Verschiffung zum nächst möglichen Hafen Dar Es Salaam ist riskant und super teuer, was bleibt - ist auf das Fahrzeug zu verzichten.., oder es auf dem Landweg zu überführen.


> Der Auftrag <


Da sich zu diesen Tagen kein anderer Fahrer findet, der mal eben ein halbes Jahr aussteigen kann, entscheiden wir uns den „Müller Deutz“ einfach selber „mal geschwind“ rüber zu fahren.

Nun kann nicht jeder unbedingt einen unsynchronisierten 12 Tonner LKW bedienen, etwas Erfahrung im Umgang mit solider Allradtechnik sollte schon vorhanden sein. Nicht nur das 5-Gang Getriebe will in allen Lagen mit Zwischengas geräuschfrei bedient werden.., auch die Entscheidung zu treffen in welchem Moment man auf die Untersetzung (Kriechgang) unter Einsatz der Differenzial-Sperren umschalten sollte, um weiteren Vortrieb zu erhalten.., ist nicht jedermanns Sache. Auch die hydraulische Rotzler 8 t Seilwinde will richtig bedient werden, damit man sich im Notfall selber „freiwinschen“ kann und nicht nur sein Auto zerstört. Eine eventuell nötige Reparatur sollte man selber beherrschen, denn es gibt keine richtigen Werkstätten unterwegs, so wie wir es von Europa gewohnt sind.


> Ein Abenteuer der Superlative beginnt <


Ende 2002 starten wir dann endlich zur Trans-Afrika-Durchquerung und freuen uns auf die erste Wärmewelle in Tunesien. Der Deutz ist bis zum Rand voll gestopft mit Lebensmitteln, Konserven, gut versteckten Bierdosen und Wein-Tetrapacks, sowie sonstigen Leckereien, die es für viele Monate ganz sicher nicht geben wird. Es ist nicht sicher wie die Treibstoff und Wasser-Versorgung vor Ort sein wird, wir gehen vom Schlechtesten aus. Also erweitern wir die Dieseltanks um weitere 600 Liter, so haben wir 1200 l zu Verfügung und 250 l Frischwasser sollten auch reichen, um Durststrecken zu überwinden. Der Hafen Genua/Italien ist zügig angefahren und irgendwie kommt langsam ein seltsames Kribbeln auf.., was wird uns wohl so alles ereilen... bis wir Tansania erreichen werden?!?  Keine Versicherung dieser Welt deckt diesen Wüstenritt ab, auf technisch oder medizinische Hilfe dürfen wir kaum hoffen.., wenn überhaupt nur in den jeweiligen Landeshauptstädten.


Ab sofort gilt das Motto:

         „stell Dir vor Du stehst in der Wüste und keiner kann Dir helfen“

Die schnelle Fährverbindung Genua - Tunis bringt uns bequem auf die andere Seite des Mittelmeeres, nach 21 Stunden rollen wir an den tunesischen Zoll.., nun wird es spannend, wir haben afrikanischen Boden unter den Füssen.


Wir gönnen uns 3 Wochen „sanften Afrika Einstieg“ durch Tunesien um uns zu akklimatisieren, bevor die Durststrecke durch eines der einsamsten, heissesten und menschen-feindlichsten Gebiete dieses Planeten, der Sahara weiter geht. Tunesien ist ideal für alle Afrika Neulinge, auch findet man in diesem wunderschönen Land genügend Freiraum um sein Fahrzeug auf Herz und Niere im Gelände zu testen. Hier gäbe es noch brauchbare Hilfe um technische Probleme zu meistern. Dem ADAC sei Dank, versorgt er doch alle Mittelmeer Anreiner-Staaten mit seinem Service.

> Wir brauchen nix <


und so rollen wir frohen Mutes beim algerischen Zoll vor. Dieser ist schnell und korrekt erledigt und Algerien erwartet  uns wie immer mit seinen fantastischen Wüstenlandschaften aus Dünen und Bergen, eine Märchenwelt der Felsformationen und Sand-verwehungen wie sie schöner nicht sein kann. Namibia rühmt sich die höchsten Sanddünen der Welt zu haben.., steht man dann aber vor den ersten algerischen Sandmonstern im Grand Erg Oriental wird man ganz klein, man kann es nicht in Worte fassen ! Ebenso die Landschaft, die uns zwischen Djanet und Tammanrasset im Tassili du Hoggar begegnet, haut uns schier aus den Socken... und alles hat man für sich allein, kein Massen-Tourismus, sofern man es schafft dort hin zu kommen. Hier erfährt man was Weite, Ruhe, Einsamkeit und Ursprünglichkeit bedeutet in der man leichter zu sich selbst findet, als fast überall sonst auf der Welt. Die kristallklaren Sternennächte ohne Fremd-lichteinfall lassen einen kaum  einschlafen, es ist einfach zu schön dieses funkelnde Schauspiel bis tief in die Nächte zu geniessen. Hier wird wieder über deutlich auf was für einem  „Brillianten“ wir leben dürfen - unglaublich !


> Knapp am Unglück vorbei <


Auf unserer Algerien Durch-querung trennen uns nur schlappe 200 Kilometer von dem Schicksal der europäischen Touristen, die zu diesen Tagen in ganzen Reisegruppen entführt werden. Glück muss man haben.., denn wir finden keine Mitreisenden um die unter Sahara Fahrern so beliebte „Gräberpiste“ zu meistern, wir lassen sie links liegen - unser Glück. Dafür lernen wir später Guiliana kennen, die mit ihren 60 Jahren alleine als Frau mit ihrem Isuzu durch diese Einsamkeit schaukelt. Mit ihr zusammen erkunden wir das Tassili du Hoggar auf der Südroute von Djanet nach Tamanrasset entlang der Grenze zum Niger.

Dieser fantastische Reise-abschnitt wird sich für uns unauslöschbar ins Gehirn einbrennen !


> Westafrika ruft <

t u n e s i e n ...  der sanfte Afrika Einstieg

A l g e r i e n ...  im Rausch von Weite und Raum

Auf der berüchtigten Strecke durch die Dünen von Laouni von Tammanrasset nach Agadez erreichen wir die Grenze zum Niger, auf diesem Abschnitt haben schon viele ihr Auto zerstört. Grenze kann man das hier nicht wirklich nennen, Bruchbuden, Müllhaufen.., aber eine Staats-Fahne am Dach und einen Stempel für den Pass gibt es auch. Erst mal ab nach Niamey um Vorräte zu ergänzen. Alles ziemlich anstrengend, mit Urlaub im westlichen Sinne hat das gar nichts zu tun. Weiter geht‘s zur nächsten Grenze Richtung Westen in den Tschad, die Hauptstrassen sind halbwegs brauchbar, schon fast erholsam wenn man an die letzten Algerien Kilometer denkt.


Unsere super billigen  (8 Cent pro Liter !!!) Dieselvorräte aus Algerien werden noch etwas reichen, dennoch bunkern wir in Birnin Koni den mit Fahrrädern frisch eingeschmuggelten Diesel aus Nigeria nach. Allein diese Aktion wäre ein Buch wert - unglaublich was da alles ab geht, von den zähen Preisverhandlungen mal ganz abgesehen - Handeln lohnt sich! In 50 l Kanistern rollt der Sprit auf klapprigen China-Fahrrädern über Schleichwege durch den Busch und wird zum vielfachen Preis, aber im Vergleich immer noch günstiger im sprit-technisch teuren Niger an zahlreichen Strassenständen verkauft.


> Gesichter die Bänder sprechen<


Der Eintritt nach Westafrika spiegelt sich vor allem in der schlagartig bunteren Umgebung wieder. Man sieht farbig gekleidete Frauen und viele Gesichter zeigen nicht nur eine unbändige Neugier, auch die angeborene Fröhlichkeit und unbekümmerte Kindlichkeit der Afrikaner sprüht trotz der Armut aus allen Poren. Wir fühlen uns sofort wohl. Natürlich gibt es gewisse Tribute, die einem reichen Wohlstandsbürger aus dem fernen Europa abverlangt werden, aber da kommt es sehr auf das Verhandlungsgeschick jedes einzelnen Reisenden an, um die Verhältnismässigkeiten den Gegebenheiten anzupassen.


> Das Spiel beginnt <


Alle Afrikafahrer können ganz vielfältige Geschichten erzählen. Mal sind es Horrorvisionen von Dreck, Schmutz, Krankheiten, Armut und der Abzocke an Polizeikontrollen und Strassen-sperren - oder aber Geschichten von Stolz, Zähigkeit und Lebensmut im Angesicht einer ungewissen Zukunft bestimmt von den Zuteilungen der Natur, des Wetters oder der nächsten Hilfslieferung. Allem gemeinsam ist die Geschichte, die Afrikaner lieben es Geschichten zu erzählen oder Geschichten zu hören. Geschichten sind die Essenz  der Unterhaltung schlechthin und was bietet ein besseres Schauspiel im sonst tristen Einerlei des Über-lebenskampfes als ein vorbei ziehender unbedarfter Reisender, der die Gepflogenheiten nicht kennt und dem man erst mal eine Weile mit ...Woher und wohin... und was hast Du mir mitgebracht? als Entertainer geniessen kann. Am Ende der Show aber gewinnt der, der die besseren Antworten hat.


> das ist Afrika <

N i g e r ...  das Tor zu Schwarzafrika

Die Regierungshauptstadt des Tschad... N‘Djamena erreichen wir unter einem Steinen Hagel, einige Studenten verwechseln uns mit den Amis. Der 3. Golfkrieg ist gerade ausgebrochen. Auf dem Camping vom Novotel Hotel erholen wir uns einige Tage. Es ist sehr heiss, kaum ein Lüftchen weht und die Nächte werden zur Qual. Leider ist unser Sudan Visum abgelaufen, das macht uns etwas Bauchweh... aber keine Panik, in Afrika gehen Dinge die sonst nicht möglich sind. Das Land ist trocken, heiss und staubig, alles wirkt grau und fad. Aber weiter, der Auftrag ruft.


Bevor wir den Sudan erreichen, müssen wir den Tschadsee umfahren, der bis auf eine traurige Pfütze zusammen geschrumpft ist. Seit Jahren hat es hier nicht richtig geregnet. Es ist eine extreme Weichsand und Fech-Fech Strecke, die den Fahrzeugen das Äusserste abverlangt. Aber der Deutz beisst sich mit seinen fetten Ballonreifen tapfer durch, mir kommt es vor auf zerrissenen Zementsäcken zu fahren, so unglaublich fein und penetrant staubt es - Wahnsinn !

T s c h a d ... mitten in der Sahelzone

Nach 1200 Klometern durch Staub, Dreck und gebeutelt von Tausenden von Schlaglöchern stehen wir dann am letzten Tschad Militärposten zum Sudan. Genau einen Tag vorher entschliessen wir uns das abgelaufene 3-Monats Visum auf 8 Monate „anzupassen“ .., aus 3 mach 8. Wurde so sicherlich noch nie ausgestellt, aber sollten beim Grenzbeamten Zweifel auf-kommen, hilft immer noch eine schöne Geschichte - hoffen wir zumindest.


„Geht nicht - gibt‘s nicht.., das gilt für ganz Afrika „

„Trinke Bier.., es ist gesünder

als Wasser „


    Mit diesem netten Schild werden wir an der Grenze zu Äthiopien empfangen. Klasse denken wir, vorbei die Angst, dass man unsere  zwar mittlerweile stark geschrumpften versteckten Alkoholvorräte in den islamischen Ländern entdeckt, stehen doch noch heute 60 Peitschenhiebe im Sudan auf der Strafliste - sollte man erwischt werden.


Äthiopien ist landschaftlich ein Hit, Berge, sattes saftiges Grün, bewirtschaftete Felder und Wasser satt.., aber die Menschen sind nervig und einfach überall. Freies Campen ist fast nicht möglich, immer ruft es bei entgegen gestreckten Händen „give me money“ oder „give me my money“ !!! Vollkommen versaut die Leute. Mir gehen unsere vorweihnachtlichen Fernsehsendungen mit den Spendenaufrufen durch den Kopf ... In Äthiopien zeigt sich deutlich, dass ein Land auch zu Tode gefüttert werden kann.

Wir durchfahren ein phantastisches Land wo sich fast jeder selber versorgen kann, überall sehen wir Rinder und Ziegen umherlaufen. Aber eben.., es ist bequemer auf Spenden-gelder zu warten, als auf dem Feld zu arbeiten. Ein Phänomen, dass wir leider noch in vielen afrikanischen Ländern antreffen werden.

S u d a n ... die „Brücke“ zu Ostafrika und das „Darfur Problem“

Es folgen 50 km Niemandsland zwischen den Grenzstationen. Wer hier liegen bleibt, hat ein ernstes Problem bis überhaupt mal Hilfe naht.


>  Welche Nationalität seid Ihr ? <


Das sind die ersten Worte des sudanesischen Grenzers.., denn der Golfkrieg ist voll in Gange und die Darfur Krise hat sich gerade wieder zu gespitzt. Nein.., wir sind Deutsche !  Ah.., Bundeskanzler Schröder und Ferrari Schumacher - grinst es uns mit Worten entgegen !  Sieh an, man kennt „uns“ !  Aber kein Wunder, jeder rennt hier mit nem kleinen Radio am Ohr durch den Busch und die Deutsche Welle sendet Weltwichtiges in Landessprache - ein toller und wichtiger Service !

Welch ein Anblick, 7 Zollbeamte sitzen wie die Hühner auf der Stange vorm Amtsgebäude und harren der Dinge die da kommen. Wir sind seit 2 Wochen die ersten, die sich hier wieder rüber trauen, so ist unser Erscheinen eine willkommene Abwechslung. Unser “begradigtes“ 8-Monats Visum macht null Probleme, der Zöllner zuckt nicht mal mit den Wimpern.

“Welcome in Sudan“. Das Land wird vollkommen verkannt, keiner bedrängelt uns, alle sind freundlich und hilfsbereit, wer hätte das gedacht. Haben wir doch eher so was wie mit Patronengürteln und Handgranaten bestückte Menschen erwartet. Wir sind ausgesprochen positiv überrascht, ein Land zum Wiederkommen !


Allerdings haben wir etwas Bauchweh, denn um nach Khartum zu gelangen, müssen wir erst mal das Darfur Gebirge durchfahren. Deswegen werden momentan und heute immer noch keine Visas auf dem Landweg erteilt, mit dem Flugzeug aber ja. Da unser „Überführungs Deutz“ jedoch kein militärisches Aussehen hat, riskieren wir den Ritt, denn der Konflikt richtet sich gegen die Regierung und nicht gegen die 1 bis 2 Touristen Fahrzeuge die monatlich diese Region passieren. Das zweite Problem ist Diesel, unsere Tanks sind fast leer, der Saft wäre schön günstig hier aber uns fehlt das nötige Kleingeld in sudanesischen Pfund. Mit Dollars oder Euros, wie in den übrigen verwestlichen afrikanischen Staaten kann hier keiner was anfangen. Auch existiert kein Schwarzmarkt. Was tun - Also offiziell zur Bank, die erklärt uns aber sie würden nicht mit Devisen handeln. Was bleibt ist ein Spiessrutenlauf durch 5 Banken bis wir endlich völlig entnervt vor dem Schreibtisch eines Bankdirektors sitzen bleiben, der uns dann doch ganz kollegial aus seiner eigenen Brieftasche Dollars in die sudanesischen Scheine wechselt. Wahrscheinlich hat der Gute Kinder, die in den USA studieren.


< Dem Nil entgegen <


Khartum, die Hauptstadt des Sudans ist der Hammer, die 8 Millionen Metropole am Zusammenfluss des Weissen und Blauen NIls hat keine Strassenschilder !!!  Wie soll man sich hier orientieren ???  Dennoch finden wir den „Blue Nile Sailing Club“ auf dem wir sicher stehen können, hier gönnen wir uns einige Tage Rast.


> Reifen Probleme <


3 Tage fahren wir kreuz und quer durchs Zentrum, um einen Ersatzreifen (Karkasse) auf zu treiben. Khartum ist in traditionelle  Geschäftszentren aufgeteilt, in dem einen Stadtviertel gibt es Autoteile, in dem anderen nur Fleischwaren und so klappern wir auf der Reifenmeile  einen Gummihöker nach dem anderen ab. Wir treiben doch tatsächliche eine Karkasse auf.., leider viel zu alt und viel zu teuer. So kaufen wir 2 brandneue 12.00R20 LKW-Reifen des gleichen Abroll-Umfangs, nur leider deutlich schmaler als die montierten 13.00R20“ Michelin  „Pilote“ Socken.

    Es geht weiter.

Auftrag hin oder her, ein kleiner Abstecher zu den verstreuten Pyramiden von „Merue“ muss sein, sind sie doch ein weiteres verkanntes Weltwunder. Wir sind platt, so viel Baukunst in mitten von Geröll und Sanddünen. Keine Busladungen von Touris wie in Ägypten.., ganz alleine und in wunderbarer Stille können wir zwischen diesen mystischen Altertümern umherlaufen. Die Zeit scheint stillzustehen in dem von goldenen Sand verwehten Gräberfeld der alten Könige.

ä t h i o p i e n ... das „Dach“ von Afrika

k e n i a ... der Einstieg zum African Wildlife

T a n s a n i a ... im Land der Maasai Krieger

Nach feinster Asphaltstrasse erreichen wir vollkommen entspannt den keniatischen Zoll und verbringen eine schwer bewachte Nacht auf der örtlichen Polizei Station.

Nun erwartet uns die letzte Prüfung, die Durchquerung der von Banditen umlagerten Moyale - Marsabit Strecke. Morgen sollen wir uns dem bewaffneten Konvoi anschliessen, der um 10:00 startet. Wir überlegen ein wenig und entschliessen uns um 8:00 durchzustarten, mit der Hoffnung, dass in der Regenzeit die Banditen morgens erstmal ihre Felder bestellen muessen.


Die Strecke ist so la la, von wirklich Gas geben kann hier keine Rede sein, Schlagloch Tango ist angesagt. Egal, mit zwei Buschübernachtungen und einem Platten erreichen wir heil Nairobi und sind wieder entspannt, dass alles problemlos abgelaufen ist. Nairobi muss man auch nicht unbedingt länger haben, es sei denn, es stehen Einkäufe und Ersatzteil Besorgungen an. Nairobi ist die erste Stadt, in der es scheinbar wieder alles zu kaufen gibt. Wir verbringen eine Nacht auf der „Upper Hill“ Campsite und ziehen am nächsten Tag weiter.


> Der Indische Ozean ruft ! <

Mombasa empfängt uns mit feinstem Wetter, Palmen, Strand und toller Brandung, wir atmen durch und ein tiefes Grinsen durchflutet unsere Körper. Fast geschafft. Ein wenig Entspannung muss jetzt sein.., einfach mal die Seele baumeln lassen. 20.000 harte Pisten Kilometer und Abenteuer liegen hinter uns, jetzt nur noch einen Grenzübergang bewältigen und wenige Kilometer Asphalt, dann ist es geschafft. Auf der Twiga Lodge - Campsite treffen sich Weltenbummler aus allen Kontinenten, hier kann man problemlos Monate abhängen ohne vom Faulenzen müde zu werden. Täglich fangfrischen Fisch direkt von der Harpune oder den Service von „Papa Mango“ der mit seinem verrostetem Fahrrad regelmässig vorbei trullert um neues Obst und Gemüse zu liefern - kann es einem besser gehen !

Von Mombasa nur noch ein wenig der Küste entlang und schwupps stehen wir beim letzten Grenzübergang zu Tansania.

Noch einen Schwung „Stempel“ in die Pässe, das „Carnet de Passage“ eingestempelt, dann etwas Strassen Maut und schon haben wir tansanischen Asphalt unter den Rädern.


Auf einer wunderschönen Strecke begleiten uns grüne Sisalplantagen und die Flanken der Pare und Usambara Berge. Wir sind aufgeregt wie lange nicht mehr.., wie wird wohl der Empfang aussehen wenn wir in Moshi bei unseren Müllers einrollen ?


Heil und mit billiger Holzkohle  aus Äthiopien im reichhaltigen Gepäck, jongliere ich den Dicken rückwärts auf‘s Grundstück..,


                   here we are !

Wie geht es weiter mit

          Weltreise „ scheibchenweise“ ?!?


           Autokauf in Tansania

endlich Wildlife satt !

Mehr Details von der

         Trans - Afrika mit dem Magirus Deutz ?!?


Differentialschaden in Algerien und

Rahmenbruch in Algerien

Wer glaubt sein Auto sei staubdicht.., wird hier eines Besseren belehrt

Zuckertüten

als Lolliersatz

Qualitätsprüfung mit dem  „Zauberstab“

Das gibt‘s nur

               hier ...

Tin Eggoleh -

         La Pitone

was gibt es heute im Kino ?

hier findet man das.., was man nur am Wasser findet ...

> Erstens kommt es anders... und zweitens wie man plant <

EXPEDITIONEN
FOTO SAFARIS
Technik Support & SERVICE
  Und noch was... „TOMS-BACKUP“ ist WERBEFREI und wird NICHT GESPONSERT !
                        Denn nur wer frei ist kann seine Persönlichkeit voll entfalten !
Trans - Afrika Magirus Journey...

Nach wie vor ein Weltwunder.., die Königspyramiden von Gizeh - Ägypten, und natürlich ihre Anordnung